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Der Blaue Brief - 17. 05. 24
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Nicht wirklich, liebe/r Freund/in der Blauen Maschine [subscriber:lastname, tatsächlich aber würde es uns nicht überraschen, wenn wir nächstes Jahr einen unserer Kunden oder Kundinnen auf ein Schweizer Bühne sehen würden. Heute also:
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- KI-generierte Musik
- Neues aus dem Maschinenraum
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KI-generierte Musik
Die Vorstellung der neuesten Chat GPT Version hat - nach der ersten Erregung über das KI-Tool im vergangenen Jahr - vergleichsweise wenig Rauschen im Blätterwald verursacht. Und das trotz der neuen Fähigkeiten in Bezug auf Fremdsprachen (50 Sprachen soll der stochastische Papagei jetzt beherrschen) und den Umgang mit Bildern. Dennoch bleibt GPT in der öffentlichen Wahrnehmung die Chiffre für einfach zugängliche KI-Anwendungen.
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Übersehen werden dabei aber leicht andere Tools, die einerseits nicht minder folgenreich und andererseits nicht minder hilfreich sein können. Und manches können sie sogar besser als der „Urvater“ von Open AI. Eines davon ist Udio, eine KI-Anwendung, die Musik inklusive Gesang erstellt.
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Ähnlich wie Chat GTP arbeitet Udio auf der Grundlage von Prompts, also Schlüsselworten, die Stil, Besetzung und ähnliches definieren. Wirft man noch ein wenig Text in das System, erstellt es in wenigen Sekunden jeweils zwei Varianten eines Songs, die anschließend nochmals überarbeitet bzw. verlängert werden und am Ende heruntergeladen und für eigene Zwecke genutzt werden können.
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Wir haben dies einmal ausprobiert: Der Text (definitiv kein Beispiel für die Kompetenz einer KI) stammt von Chat GPT, die Musik von Udio. Das Loblied auf die „Blue Machine“ aus Hof können Sie hier in verschiedenen Varianten hören.
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Zugegeben, das ist ziemlich furchtbar. Dass das Tool aber mehr und Besseres leisten kann, zeigt sich, wenn man die Beispiele anhört, die auf der Homepage von Udio vorgestellt werden. „For a Handful of Dust“ ist gewiß kein Ennio Morricone, kommt aber schon verdammt nah ran. Damn.
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Ja, wir wissen es: Wie bei jeder generativen KI-Anwendung sind auch hier die Folgen noch nicht absehbar und viele Fragen offen. Zum Beispiel:
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- Werden Grönemeyer, Westernhagen und U2 weniger CDs verkaufen?
- Bedeuten Udio und andere das Ende der sogenannten „handgemachten“ Musik?
Wohl kaum - ganz abgesehen davon, dass auch in der handgemachten Musik in der Regel jede Menge Rechenpower steckt.
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- Wem gehört das, was Udio auswirft?
Laut Selbstauskunft bleiben die Recht bei den Usern und Userinnen (solange kein Fremdmaterial benutzt wird).
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Für bestimmte Dienstleister hingegen werden Udio und andere zur ernsthaften Konkurrenz. Warum sollte man - etwa bei Jamendo - für 100 € einen lizenzfreien Song für einen Podcast kaufen, der im Zweifelsfall auch von anderen benutzt wird, wenn man etwas „einzigartiges“ umsonst bei Udio bekommt?
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Apropos umsonst: Noch befindet sich Udio in der Beta-Phase, die Nutzung ist kostenfrei und ermöglicht 600 Songs. Im Monat. Da sollte dann auch was für den ESC abfallen.
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Neues aus dem Maschinenraum: Eine Premiere
Denn dieser Blaue Brief ist der erste, den wir von unserem neuen Standort aus versenden. Aufmerksame Leser haben das veränderte Impressum sicherlich schon wahrgenommen. Die Blaue Maschine ist umgezogen, bleibt aber natürlich in Hof.
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Für Sie bedeutet das in Zukunft: Eigentlich gar nichts. Es bleibt alles so wie es ist. Ist ja auch mal schön.
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Ein beständiges Wochenende wünscht
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"In the town where the winds blow free,
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There's a name that we all can see."
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Chat GPT/Udio - Creative Flame
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