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Der Blaue Brief - 10.04.26

Was, liebe/r Freund/in der Blauen Maschine, ? Dass wir weg waren. Für ganze vier Wochen. Aus, wie man neudeutsch so schön sagt, Gründen. Und ehe Sie jetzt angemessen mit "Ich habe Fragen" antworten, lieber gleich in media res und in die Themenliste
  • Leb wohl, Amerika - Software-Alternativen aus Europa (1)
  • Leb wohl, Social Media - was wir gerade lesen
  • Leb wohl, Langeweile: Neues aus dem Maschinenraum

Leb wohl, Amerika - Software-Alternativen aus Europa (1)

Die Welt geht vor die Hunde, und die USA marschieren voran? Wer wird denn ganz so pessimistisch sein? Wir nicht, aber soviel sei zugestanden: Die Abhängigkeit von amerikanischen Tech-Konzernen kann zum Problem werden. Und ehe jetzt jemand sagt: "Is doch alles Apple" - ja, gaaanz so schnell und ganz so einfach geht das mit der digitalen Souveränität nicht. Wie vieles andere mag es auch hier nur in Trippelschrittchen gehen. Aber immerhin. Einige Beispiele aus dem Bereich der Cloudlösungen gefällig?

Denn als Alternativen zu Platzhirschen wie GoogleDrive, DropBox oder OneDrive bietet Europa einiges, und wenn man bereit ist, zu stückeln, schafft man auch gerne 35GB kostenfreien Speicherplatz, aber eben bei verschiedenen Anbietern:

Filen aus Deutschland (10 GB frei)
Koofr aus Slowenien (10 GB frei)
Proton aus der Schweiz (5 GB frei)
Jottacloud aus Norwegen (5 Gb frei) - sollte man allein wegen des Namens buchen...
Cosy Cloud aus Frankreich (5 GB frei)

Entscheidend dabei ist im übrigen natürlich nicht nur die Herkunft des Anbieters, sondern der Standort der Server. Diese Anbieter hier hosten in Europa, oder geben dies zumindest an.
Mehr zum Thema finden Sie übrigens auch auf der Website des DI.Day, einer Initiative, die gleich jeden ersten Sonntag zum Tag der digitalen Souveränität erklärt hat, inklusive einiger schöner Wechselrezepte. Und natürlich im nächsten Blauen Brief.

Leb wohl, Social Media. Was wir gerade lesen

Über Sinn und Unsinn von Social Media und über die Frage, ob Unternehmen und Organisationen diese Plattformen überhaupt brauchen, haben auch wir schon häufiger geschrieben, ohne zu einem endgültigen Ergebnis zu kommen. Der Rheinwerk-Verlag hat dieses Thema auch für sich entdeckt und mit "No Social Media" von Alexandra Polunin gleich die Anleitung dazu veröffentlicht. 380 Seiten werden Pros und Contras, Chancen und Risiken gegeneinander abgewogen, um zum Schluss zu kommen: Ja, ein Leben ohne Facebook und Instagram ist auch für Unternehmen und Selbständige möglich.
Bild: Rheinwerk-Verlag
Das ist freilich wenig überraschend, ebenso wie die Alternativen, die vorgeschlagen werden, nicht wirklich neu sind. Mit Blog-Beiträgen, einer eigenen Website und einem Newsletter macht man jedenfalls wenig falsch. Hüstel.

Leb wohl, Langeweile: Neues aus dem Maschinenraum

Wer sagt, dass uns langweilig war? Wir haben in den letzten Tagen nur ein bisschen aufgeräumt. Bei uns und bei einiger unserer Kunden. Dass wir in den zurückliegenden Wochen nichts gelernt oder getan haben, müssen wir im Übrigen entschieden dementieren.
Belege? Bitte schön:
Und jetzt freuen wir uns auf einen bewegten (Früh)sommer
Ein Wochenende ohne Abschiede wünscht

Daniel Wagner
Die Blaue Maschine

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