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Der Blaue Brief - 07. 02. 25
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Zugegeben, der war billig, liebe/r Freund/in der Blauen Maschine . Und auch nicht ganz richtig. Aber wir konnten ihn nicht liegen lassen, nachdem sich die Medien bei der Berichterstattung über die gehackte (sic!)) Küchenmaschine nicht mehr eingekriegt haben.
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- Gehacktes - Thermomix or what?
- Gepostetes - Zwei Wochen Pixelfed
- Geschriebenes - Noch mal Barrierefreiheit
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Gehacktes - Thermomix or what?
Machen wir es kurz: Nicht der Thermomix wurde gehackt, sondern das Rezepte-Forum - allerdings nicht irgend eines, sondern das offizielle des Herstellers Vorwerk. Peinlich genug. Abgegriffen wurde Berichten zufolge das Übliche: Mailadresse, Geburtsdaten, Wohnort etc.
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Was lernen wir daraus? Vorsichtig mit Daten - ja, eine Binse. Besser also: Wenn Sie Besitzer oder Besitzerin einer eigenen Domain sind, richten Sie sich einfach eine Mail-Adresse nur für solche Fälle ein. Unsere heißt (nicht verraten!) spam@ihre-domain.de. Das hilft zumindest ein bisschen.
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Ach ja, und tatsächlich wurde auch schon mal eine Küchenmaschine gehackt. Das war 2019 und, immerhin, eine Thermomix-Kopie. Die Täter hatten nicht nur Zugriff auf das eingebaute Mikrofon, sondern schafften es auch, das Spiel „Doom“ auf dem Mixer zu spielen.
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Was dann ja ebenfalls irgendwie mit Hack zusammenhängt.
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Gepostetes - zwei Wochen Pixelfed
Im letzten Blauen Brief haben wir über den Rückzug von Instagram und X berichtet - und prompt die Replik erhalten, wie inkonsequent es sei, diese Dienste zu verlassen, andere - wie etwa Google - aber nicht. Ja, das stimmt. Aber die Welt ist eben nicht perfekt, wir sind es auch nicht, und irgendwo muss man ja mal anfangen.
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Und was ist jetzt mit Pixelfed? Das erste vorsichtige Fazit nach vierzehn Tagen: Es holpert immer noch ein wenig, und fühlt sich „langsam“ an. Das aber ist auch kein Wunder, verzeichnet das dezentrale Netzwerk in den letzten Wochen einen ziemlichen Anstieg der Nutzerzahlen.
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Inhaltlich aber ist Pixelfed das, was Instagram einmal war - eine Fotoplattform. Dies bedeutet: Keine Videos von Beraterinnen und Beratern, keinen merkwürdigen Anzeigen für merkwürdige Produkte und in der Summe weit aus weniger „glossy“ Inhalte. Das ist für Fotofreunde und -freundinnen schön, für Marketingmenschen naturgemäß weniger interessant.
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Die Interaktionsrate - also die Anzahl der Reaktionen auf gepostet Bilder - liegt nach unseren Erfahrungen hingegen bei 80 Prozent und mehr. Will heißen: Bei 100 Followern gibt es 80 und mehr „Likes“ auf die geposteten Inhalte. Diese wiederum sind im Gegensatz zu Instagram nicht vom Algorithmus gesteuert, sondern entsprechen dem, was man bei Meta in weitestem Sinne als „organisch“ bezeichnet. Die Reichweite des eigenen Accounts kann allerdings bislang auch nur in dieser Form ausgebaut werden, Anzeigen und ähnliches gibt es (noch) nicht.
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Pixelfed eignet sich von daher nur bedingt als Instrument der Eigenvermarktung, und ist in erster Linie für Menschen interessant, die ihre Bilder teilen wollen. Damit ist das Netzwerk eine kostenlose Alternative zu professionellen Plattformen wie Glass - die wir sehr schätzen, die aber eben auch etwa 5,- im Monat kostet.
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Geschriebenes - Noch mal Barrierefreiheit
Unsere letzte Anmerkung zu diesem Thema, aber dennoch ein „caveat“: Im Sinne des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes müssen ab Ende Juni 2025 nicht nur viele Websites barrierefrei sein. Sondern auch Dokumente im PDF-Format. Überprüfen lässt sich dies durch entsprechende Tools in Adobe Acrobat.
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Neben dem gesetzlichen Aspekt gibt es dabei einen Aspekt, der zu beachten ist: Sollen Ihre Dokumente im PDF-Format auch auf anderen Seiten bereitgestellt werden, kann diese fehlende Barrierefreiheit zum Problem werden. Denn Seiten insbesondere der öffentlichen Hand werden solche Dokumente dann nicht mehr annehmen bzw. annehmen dürfen.
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Übrigens - wenn Sie einen ersten Eindruck über den Zustand Ihrer eigenen Seite bekommen wollen, testen Sie sie mit Lighthouse in Google Chrome. Über „Darstellung/Entwickler“ erreichen Sie das entsprechende Testtool. Bei der Metrik im Bereich Accessibility sehen Sie das Ergebnis. Das aber, wie gesagt, nur einen erste Eindruck vermittelt.
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Wenn Sie gründlicher testen wollen, helfen wir Ihnen gerne.
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Neues aus Maschinenraum
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Wir fotografieren, sind bei Pixelfed unterwegs und machen Gerichte mit Gehacktem.
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Ein nahrhaftes Wochenende wünscht
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Harry Manfredini, Friday the 13th
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