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Der Blaue Brief - 24.10.25
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Es hört halt nicht auf in diesem merkwürdigen Internet, liebe/r Freund/in der Blauen Maschine . Und woanders leider auch nicht. Darum heute eine Blauer Brief voller Münchhausens:
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- Alles Lüge: Vorsicht vor falschen Browsern
- Alles Lüge: Vorsicht vor falschen Bildern
- Keine Lügen: Neues aus dem Maschinenraum
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Alles Lüge: Vorsicht vor falschen Browsern
Wir hatten schon vor einigen Ausgaben darauf hingewiesen, dass sich insbesondere in den Stores von Apple und Google allerlei Apps tummeln, die zwar so aussehen und sich so beschreiben als wären sie eine offizielle KI-App von Open AI oder anderen, tatsächlich aber Rip-Offs sind, die nur an Ihr Geld und an Ihre Daten wollen.
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Nun hat just heute Perplexity seinen Comet-Browser freigeschaltet und zum Download bereitgestellt, und damit mit Open AI gleichgezogen. Die bieten ihren Atlas schon seit einigen Tagen an. Et voila, Original und Fälschung
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Denn merke: Weder Open AI noch Perplexity bedienen von Anfang an alle Plattformen, sondern spielen sie nach und nach aus. Atlas ist etwa (heute, 10.00) noch nicht für iOs oder iPadOS verfügbar, gleiches gilt für Perplexity.
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Ach ja, und was können die Dinger? Sie antworten mit Hilfe von KI (was Google und Co schon länger tun), und - Achtung, aufgemerkt - sie funktionieren NICHT OHNE Anmeldung. Wer sich deswegen an den letzten Blauen Brief und unsere Bemerkung über das Ende des kostenfreien Netzes erinnert fehlt - Recht tut Ihr, Schwester und Brüder!
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Alles Lüge: Vorsicht vor falschen Bildern
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Schon länger arbeitet die Industrie daran, digitale Signaturen zu entwickeln, mit denen die Echtheit eines Bildes bestätigt werden kann - also nachgewiesen wird, dass die KI ihre Finger eben NICHT im Spiel hatte. Insbesondere Medienhäuser, aber hoffentlich auch Nutzer und Nutzerinnen haben ein hohes Interesse an einem solchen Tool.
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Sicherstellen sollen das die „Content Credentials“, also digitale Echtheitszertifikate, die über ein Verfahren namens C2PA überprüft werden können. Einige Kamerahersteller wie etwa Nikon oder Leica haben begonnen, dieses Verfahren in ihre Kameras einzubauen, so dass die Bilder schon zertifiziert aus den Geräten fallen.
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Dumm aber, wenn sich dann herausstellt, dass die Zertifikate eben doch nicht so sicher sind: Einem Hacker ist es nun gelungen, manipulierte Bilder aus der Nikon Z6 durch das C2PA-Verfahren zertifizieren zu lassen. Etwa einen Mops im Cockpit.
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Nix Fälschung. Echt. Sagt Nikons Z6/III
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Konsequenz: Alle (in Worten ALLE) Zertifikate der bislang mit der Nikon Z6 III gemachten Bilder wurden von Nikon für ungültig erklärt und stehen damit - zunächst „nur“ technisch gesehen - unter dem Verdacht der Unglaubwürdigkeit. Alle meint in diesem Fall: Auch rückwirkend. Blöd für alle Beteiligten und Wasser auf den Mühlen derjenigen, die solchen Zertifizierungssystemen mit Mißtrauen begegnen.
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Keine Lügen: Neues aus dem Maschinenraum
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Das Vorweihnachtsgeschäft macht sich auch bei uns bemerkbar, und wir freuen uns über Last-Minute-Calls, denn wir helfen natürlich gerne dabei, Restbudgets zu realisieren.
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Ein wahrhaftiges Wochenende wünscht
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"Es ist wahr, dass der Gründer von New York nicht Kamel oder Camel, sondern Stuyvesant heisst"
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