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Der Blaue Brief - 10.10.25
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Heute, liebe/r Freund/in der Blauen Maschine , wird es im Blauen Brief vielleicht ein Ticken anstrengender und länger. Aber es hat ja auch niemand behauptet, dass wir in einfachen Zeiten leben. Aber wenigstens ein was Praktisches zum Anfang:
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- Schluss jetzt: Instagram testet neue Startseite
- Schluss jetzt: Google KI-Assistent und die Folgen fürs Netz
- Schluss jetzt: KI kann gerne nach Hause gehen
- Nix Schluss: Neues aus dem Maschinenraum
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Schluss jetzt: Instagram testet neue Startseite
Eigentlich no biggie, und dann wieder doch: Vor kurzem (auch hier war es zu lesen), hat Meta sein Netzwerk Instagram mit einer nativen App aufs iPad gebracht. Der Unterschied zum Handy: Auf dem Tablet ist die "Reels"-Ansicht die „Startseite“ von Insta und nicht die Beitragsseite. Man sieht als erstes also IMMER Flimchen.
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Was auf dem iPad Standard ist, wird demnächst wohl auch aufs Handy kommen. Zumindest wird diese neue Darstellung momentan von Meta u.a. in Indien getestet. Über die Gründe mag man spekulieren - aber vermutlich spürt Meta den Atem des Verfolgers TikTok im Nacken.
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Für Influencer:in (Grüße gehen raus ans Finanzamt) heisst das: Noch mehr Clips, noch weniger Bilder. Für Fotografieinteressierte heisst dies: Noch mehr Glass,.
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Schluss jetzt: Google KI-Assistent und die Folgen fürs Netz
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„Wir möchten, dass Nutzer nicht nachdenken müssen“ - wer so etwas sagt, ist entweder Marketingchef bei TEMU oder aber Vizepräsidentin bei Google. Liz Reid (Google) hat so die Vision des Unternehmens bei der Einführung ihres KI-Suchassistenten beschrieben. Nun kann man über nicht denkende Nutzer:innen denken (sic!), wie man will. Bemerkenswerter erscheint uns in diesem Fall jedoch etwas ganz anderes:
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Wenn Google zukünftig nur noch durch KI aggregierte Suchergebnisse anzeigt, was geschieht dann mit der Sichtbarkeit „normaler“ Websiten? Die ist bislang nahezu unverändert, sagt Google, alles fein Und setzt auch dabei anscheinend auf nicht denkende Nutzer:innen. Denn natürlich wird die Sichtbarkeit einzelner Anbieter sinken (das tut sie ohne bezahlte Werbung ja ohnehin schon), wenn Suchergebnisse einzig von Googles KI zusammengefasst werden.
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Das allerdings hat dann nicht nur Folgen für Websitenbetreiber, sondern auch für Google selbst. Denn bislang verdient das Unternehmen mit den Anzeigen, die bei Suchen ausgespielt werden. Beim KI-Assistenten wird dies nicht mehr so ohne weiteres möglich sein. Wenn Google also weiterhin mit Suchen Geld verdienen will, braucht es andere Modelle der Monetarisierung. Und damit mag dies der erste Schritt weg von der kostenfreien Nutzung von Google sein.
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Schluss jetzt: KI kann gerne nach Hause gehen
Wenn Sie noch nicht genug von diesem Thema haben, kommt hier der Filmtip zum Wochenende: ARTE widmet sich in einer einstündigen Reportage dem Thema „Slob“. Sie wissen nicht, was das ist? Doch, wissen Sie. Zumindest ist Ihnen Slob schon begegnet: KI-generierter Content, billig zusammengeschustert, oft (aber nicht immer) als solcher zu erkennen.
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Ob es die Karnickel auf dem Trampolin sind oder Reiseführer, die über Amazon verkauft (und gekauft) werden - Slob flutet das Netz, und einige Experten gehen davon aus, dass mittlerweile 50% des gesamten Netzes aus digitalem Rotz bestehen.
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KI-Häschen auf einem Trampolin
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Das war doch immer schon so, werden jetzt manche einwenden und auf diverse Schwurbelseiten verweisen (Nochmal Grüße, diesmal an Michael Ballweg und NOCHMAL ans Finanzamt). Ja, war es. Aber: Noch nie war es so einfach, überzeugenden und umfangreichen digitalen Content zu erstellen und damit das Netz zuzumüllen, in der Hoffnung, damit Geld zu verdienen.
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Kurz: Ein sehenswerter Film, in dem auch Cory Doctorow zu Wort kommt, dem wir den schönen Begriff „Enshittifcation“ zu verdanken haben (womit wir wieder bei Instagram wären), und der einen eignen Blauen Brief wert ist.
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Ob das nun gleich das Ende vom Netz ist, wie Arte vermutet? Auf jeden Fall endet damit für uns endgültig die Nutzung generativer KI (Unser Zylinderblog-Beitrag mit lustigen Prompts ist schon mal down). Was nicht zuletzt auch mit den Erlebnissen der letzten Wochen zu tun hat. Siehe nächster Abschnitt.
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So gut, dass wir sogar einen Pink-farbenen Button nutzen!
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Neues aus dem Maschinenraum
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Wir arbeiten wieder einmal für alte Bekannte mit neuen Ideen, und natürlich fotografieren wir - die Ergebnisse demnächst auch auf einem Wahlplakat in Ihrer Nähe. Oder einem Bandplakat.
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Und dann war noch die Website für die Hofer OB-Kandidatin, die neu gemacht werden musste.
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Ach, und schließlich sind es noch 75 Tage bis Weihnachten, und heuer sind wir früh das. Das Kundengeschenk liegt schon hier. Naja, zumindest die Vorserie. Und was sollen wir sagen? Schicko.
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Ein Wochenende voll kluger Gedanken wünscht
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Think about what you′re tryin' to do to me"
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