Das Helios 58mm. Das Beste der Besten der Besten.

Sie suchen das eine, das einzige manuelle Objektiv, das den Kauf eines Adapters für Ihre DSLR rechtfertigt? Das Objektiv, das im Zweifelsfall alle anderen überflüssig macht? Dann endet Ihre Suche hier. Mit dem Helios 58mm f2 haben Sie wahrscheinlich das in der Hand, was andere als Seligmacher bezeichnen würden, und das für weniger als 50 Euro.

Allerdings – und da wird es gleich kompliziert – sollten Sie genau hinsehen, welches Modell Sie kaufen. Denn das Helios 58mm gehört zu den meist produzierten Objektiven der Welt. Die Blaue Maschine hat es getestet.

Inhalt

Helios 58mm - Geschichte und Preis

Glaubt man den Quellen in diesem Internet, basiert das Helios auf dem Zeiss Biotar und wurde zwischen 1958 und 1999 produziert – eine unfassbare lange Produktionszeit für ein Objektiv, auch wenn es aus Russland stammt. Im Lauf der Geschichte wurden verschiedene Varianten produziert; die „Helios 44m-2“ scheint die ältestes zu sein, die Version „Helios 44M-6“, die wir einsetzen, ist die zweitjüngste, die jüngste Varianten trägt die Ziffer -7. Die älteren Varianten gelten als etwas unschärfer, haben dafür (Achtung, grauenvolles Buzzword) ein schöneres Bokeh.

Seine Bezeichnung „Helios 44M“ verweist auf den M42-Anschluss, der das Objektiv adaptierter macht. Seine Blende reicht von f2 bis f16, das Objektiv arbeitet mit acht, die jüngeren Varianten sechs Lamellen. Es wiegt ca. 250gr und kommt in solider Metallbauweise daher.

Die Preise für das Helios 58mm f2 beginnen bei eBay-Kleinanzeigen bei etwa 40,- Euro (Stand: Januar 2023), und erreichen auch gerne mal 180,- (allerdings nur in der Phantasie der Verkäufer). Tatsächlich aber scheinen die Preise in den letzten Jahren etwas angezogen zu haben, bis hin zu jenen Anbietern, die das Objektiv für 50,-/Tag vermieten wollen. Da empfehlen wir dann doch die Beobachtungsliste auf eBay. 

Helios 58mm f2 - was damit alles geht

Offen gesagt – wenn man sich etwas Mühe gibt, geht damit fast alles. Außer vielleicht Sportfotografie, aber selbst das ist, mit ein bißchen Übung und Geduld, wahrscheinlich möglich. 

Wir setzen es gerne für Stillleben ein, wo es durch die Farbzeichnung und den netten Übergang zwischen Schärfe und Unschärfe überzeugt, hinzu kommt tatsächlich auch beim 44-6 ein nettes Bokeh. Voraussetzung ist, wie bei allen manuellen Objektiven, der Einsatz (und auch der Umgang) mit dem Focus-Peaking, den viele DSRL mittlerweile an Bord haben. Gemeinsam mit der Lupenfunktion erreicht man so eine beachtliche Schärfe.

Helios 58mm f2 - was man noch damit machen kann

Natürlich geht auch Landschaft, Architektur und Portrait. Und nicht immer muss das Ergebnis  durch den Lightroom-Filter.

Out of cam. Kein Filter, kein Effekt. Was will man mehr.
Zugegeben, wir haben an den Reglern gezupft. Darf aber auch mal sein. Und bei der Schärfe bitten wir die Komprimierung einzuberechnen…. 

Helios 58mm f2 - die Alternativen

Zugegeben – wir schwärmen hier ziemlich, und das, wie wir finden, auch aus Gründen. Sollten Sie jedoch zum Schluss kommen, dass das Helios nichts für Sie ist, dann könnten Sie mit dem Takumar 105mm, hier getestet von der Blauen Maschine, eine mögliche Alternative ausprobieren. 

Ja, es ist eine andere Brennweite und mit 2.8 ist es auch nicht ganz so lichtstark. Aber ähnlich wie das Helios 58mm ist es vielfältig einsetzbar, und überzeugt durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

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Die Blaue Maschine, Hof

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