Zylinderblog

Ein altes Fahrrad vor einem Busch in Sepia-Farben

Alte Technik weiterverwenden: iPad 1. Generation, MacBook Air, iPod und Co.

Ganz ehrlich? Wir sind die ersten, die „Hier, nehmt unser Geld!“ schreien, wenn Apple mal wieder eine neue Maschine vorstellt. Noch schneller, noch mehr Irgendwas hiervon oder davon? Her damit. Gleiches gilt für Kameras. Mehr Pixel? Klar. Frage nur: Was passiert mit dem alten Zeug, das von neuem Zeug abgelöst werden soll? Zu eBay? Zu anstrengend. Wegschmeissen? Zu wenig nachhaltig. Wir haben darum einmal eine unserer Technikschubladen ausgekippt, nachgesehen, was wir darin finden und was das Zeug noch taugt.

Das Beroflex 500mm - die Blaue Maschine, Hof, testet es.

Das Beroflex 500mm – lang, aber skurril

Wir sparen uns heute einmal die Witze über die Länge. Die haben wir an anderer Stelle schon gemacht. Tatsache ist: Das Beroflex 500mm ist ein ziemlich langes Trumm, das gewiss nicht in jeden Fotorucksack kommt und schon gar nicht als „Immer-dabei“-Objektiv durchgeht. Denn die Anwendungsfälle für derartige Super-Teles sind doch eher gezählt. Dann aber taugt das Objektiv auch vierzig Jahre nach seinem Erscheinen. Insbesondere dann, wenn man den Preis in Betracht zieht.

Der Blick durch eine Reihe roter Stangen

Länger geht nimmer – das Soligor 200 mm f/2,8

Es ist ein Kreuz mit diesen manuellen Objektiven. Wenn man sie – wie das wundervolle Takumar 105mm – nicht bewusst sucht, landen sie aus einem Impuls – oder einem Versehen – plötzlich in der Fototasche, und beim ersten Bild aus dem Fenster fragt man sich: „Warum habe ich das gleich nochmal gekauft? Das kann doch nichts.“ Und tatsächlich: Bei den ersten Aufnahmen mit dem Soligor 200mm f2.8 stellt man fest, dass es als Teleobjektiv, das Dinge in der Ferne scharf abbilden sollte, mit modernen Objektiven nicht mal im Ansatz mithalten kann.

Der Wandrd Prvke 21 auf einer Bank, zusammen mit Wanderschuhen

Der Wandrd Prvke 21 – ein Jahr in der Praxis

Worauf geben Sie etwas, bevor Sie ein neues Trumm für Ihre Ausrüstung kaufen? Auf Testberichte? Podcasts? Videoinfluencer? Am Ende auf einen Blogbeitrag wie diesen hier? Egal: Wenn es um Fotorucksäcke wie den Wandrd Prvke 21 geht, sieht man in der Regel Folgendes: Ein (natürlich tätowierter) Fotograf, manchmal darf es auch eine Fotografin sein, wandert durch schöne Landschaften, gerne mit viel Gegenlicht und hin und wieder in Zeitlupe, und dann, wenn er oder sie das perfekte Instamotiv entdeckt, schwingt er oder sie elegant den Rucksack von der Schulter, zieht mit einem geübten Griff die Kamera heraus und – done.

Wie ein Podcast klappt. Zum Beispiel mit einem guten Mischpult.

Warum Podcasts scheitern – und was man vorher klären sollte

Fast jeder hört sie, und es werden immer mehr: Podcasts haben sich längst als To-Go-Medium etabliert, und auch die Blaue Maschine podcastet in einem anderen Leben bereits seit längerem. Die Erfahrungen, die wir damit gemacht haben, möchten wir gerne teilen, und haben darum einmal die wichtigsten Facts rund um das Medium Podcast zusammengestellt. Gedacht sind sie als Einführung für diejenigen, die gerne möchten, sich aber nicht so recht trauen. Wir beantworten alle Fragen rund um Technik, Soft- und Hardware, gehen der Frage nach, was das ganze kostet.

Ein iPhone 12 auf einem Tisch

Smartphone-Fotografie: Das Problem mit dem Portraitmodus

Mit dem iPhone X (der zehnten Baureihe von Apples Smartphone) hat der Hersteller ein Feature eingeführt (eigentlich müsste man sagen: nachgereicht), von dem viele Fotografen schon lange träumten und das den Nutzern endlich das ermöglichen sollte, was bislang nur den „richtigen“ Kameras vorbehalten war – ordentliche Tiefenschärfe und ein gescheites – Achtung: Gruselwort – „Bokeh“. Gemeint ist damit: Vorne scharf, hinter hübsch unscharf. Wie Profis halt. Mit dem iPhone 12 geht der Portrait-Mode in die dritte Runde, und wir wollen mal schauen, was er kann. Um es vorweg zunehmen: Wenig.

Argentum App - ein Bild eines Festumzugs.

Smartphone-Fotografie in Schwarzweiß: Mehr als nur ein Filter

Über die Möglichkeit und Unmöglichkeiten des iPhone haben wir an anderer Stelle bereits geschrieben. Und dabei felsenfest behauptet, dass dieses Gerät zwar tolle Photos macht, aber einer echten Kamera letztlich unterlegen ist. Wegen Blende, zu kleinem Chip und weil es immer schwer zu ertragen ist, wenn ein Handy (ein HANDY!) angeblich besser fotografiert als ein Profigerät. Im Vergleich mit Amateurkameras wie Nikon oder Canon mag das noch einleuchten, aber spätestens bei Sonys und Leilas verstehen wir keinen Spaß. Jedoch: Die Blaue Maschine erkennt, wenn sie Fehler macht. Oder, wie wir Kosmopoliten sagen: We stand corrected. Zumindest dann, wenn die richtige App ins Spiel kommt, und das ist die Argentum Camera App, kombiniert mit dem iPhone 12 und dessen Weitwinkelkamera, die aus dem Handy ein Weitwinkelwunder machen kann. Dann kann man mit einer Brennweite von 13mm auch Reportage machen.

werfen wir die Maschine an!

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